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„Wenn wir in der Liga bestehen wollen, müssen wir in Hamm gewinnen“, sagt Telstar-Trainer Nicola Ventriglia klipp und klar. Im fünften Oberligaspiel des Aufsteigers gegen die SSV Hamm (So., 17 Uhr, Hamm), „geht für uns die Saison erst richtig los“, sagt Ventriglia, für den die kommenden Gegner „alle auf Augenhöhe sind“. Fraglich sind allerdings noch Diagonalspieler Patrick Bonner und Mittelblock Holger Kaesler, die beide am Sonntag vermutlich verhindert sein werden. Für diesen Fall hat sich Ventriglia etwas einfallen lassen: Der Trainer war schließlich selbst lange Zeit Spieler in Marl und kündigt nun an, im Notfall als Libero aufzulaufen. Ein besonderes Spiel wird es sicherlich auch für Johannes Tühring, der noch in der letzten Saison für Hamm spielte und einige „Insiderinfos“ über seine alte Mannschaft preisgegeben hat. „Unsere Grundphilosophie bleibt aber gleich, mit ihr sind wir in unseren letzten Spielen gut gefahren“, sagt Ventriglia selbstbewusst. Für die weiterhin erfolglosen Frauen des VfL Telstar geht es in ihrer neunten Regionalligapartie gegen den siebtplatzierten SV BW Dingden (Sa., 20 Uhr, Hamminkeln). Den Gegner einschätzen kann Telstar-Trainer Franz Ovelhey nur bedingt. „Ich habe sie mir einmal angeschaut, da liefen viele Dinge noch nicht rund. Jetzt scheint Dingden sich aber gefunden zu haben“, erklärt er. Ob man dies auch von seinem Team behaupten kann, wird sich zeigen. Einmal mehr hat sich Telstar vorgenommen, im Vergleich zu den vergangenen Spielen anders aufzutreten. „Die Mädels wollen noch mehr an die Hand genommen werden und während des Spiels von mir deutlichere Anweisungen erhalten“, so Ovelhey. Auch Außenangreiferin Ester Mertens bekräftigt das Vorhaben: „Vor allem Lücken im gegnerischen Spiel und taktische Besonderheiten des Gegners wollen wir im Spiel noch besser kommunizieren.“ Nikolaj Spiegel
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