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Volleyball Regionalliga VfL Telstar Bochum - SG Marmagen-Nettersheim 0:3 Nikolaj Spiegel, WAZ Bochum  Libera Hala Gumrok bei der Abwehr „Was wir da teilweise abgeliefert haben, das geht auf keine Kuhhaut“, sagte der enttäuschte VfL-Trainer Franz Ovelhey. Obwohl Telstar den Zuschauern ein über weite Teile spannendes Spiel geboten hatte, müssen sich die Regionalliga-Volleyballerinnen mit der achten Niederlage im achten Spiel abfinden. Im ersten Satz begannen die Gäste aus Marmagen-Nettersheim gnadenlos und spielten sich eine deutliche 15:5-Führung heraus. Der VfL schaffte es jedoch, sich zu sammeln und kämpfte sich bis auf 19:22 heran. Es folgten ein Einbruch und eine Serie von Fehlern, so dass die SG das Spiel wieder unter ihrer Kontrolle hatte und den Satz mit 25:20 für sich entschied. Im zweiten Satz gelang den Bochumerinnen die erste Führung - 5:4. Danach sahen die Zuschauer einen ausgeglichenen Durchgang, in dem beide Teams sich abwechselnd die Führung abnahmen. Beim Stande von 19:19 fiel der VfL aber in alte Gewohnheiten zurück: Hatte man zuvor noch stark gespielt, brach man auf einmal ein und verschenkte sechs Punkte in Folge. Das Ergebnis: Die 2:0-Satzführung für die Gäste. Der dritte Satz war dann ein Spiegelbild des Ersten, der VfL begann schwach. Viele individuelle Fehler und Unstimmigkeiten prägten das Telstar-Spiel. Plötzlich jedoch erwachte das eigentlich vorhandene Potenzial und Bochum kämpfte sich mit schönen Spielzügen auf ein 19:22 ‘ran. Besonders Ester Mertens und Nina Strombach überzeugten mit gut platzierten Angriffen. Aber erneut: Ein Punkt für den VfL und sechs für die SG - Spiel verloren. „Wenn wir uns eine gute Position erarbeitet haben, schaffen wir es einfach nicht, die Gegner unter Druck zu setzen“, analysierte Ovelhey. Dies liege besonders an der fehlenden Feinabstimmung und dem noch nicht vorhandenen Vertrauen untereinander, sagte er. Vor allem die Ballannahmen seiner Mannschaft machten dem Trainer zu schaffen: „Da fehlen einfach noch technische Fähigkeiten.“ Aufgeben kommt für Ovelhey nicht in Frage: „Irgendwann wird der Knoten platzen.“
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