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23.02.2012
„Spiel des Jahres“ für den VfL Telstar

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Freut sich aufs Wiedersehen mit dem Ex-Klub Marl: Telstar-Trainer Nicola Ventriglia. Foto: Monika Kirsch / WAZ FotoPool

Volleyball-Oberligist VfL Telstar freut sich auf „das Spiel des Jahres“, so Trainer Nicola Ventriglia, beim VC Marl.

Für die Herren des VfL Telstar steht am Samstag ein ganz heißes Derby auf dem Programm: „Das wird das Spiel des Jahres“, freut sich Telstar-Trainer Nicola Ventriglia auf Duell beim VC Marl (18.30 Uhr, Halle Willy-Brandt-Gesamtschule Straße in Marl), Ventriglia hat immerhin zehn Jahre lang das Volleyballhandwerk in Marl erlernt. Und nicht nur für ihn hat das Spiel einen besonderen Stellenwert. In der Bochumer Mannschaft spielen neben Ventriglia mit Kevin Bär, Johannes Beßelmann, Patrick Bonner und Holger Kaesler gleich vier ehemalige Marler.

Kaesler blickt voller Vorfreude auf das Duell gegen seinen Ex-Klub: „Vor drei Jahren haben uns noch drei Ligen voneinander getrennt. Wir haben uns das Wiedersehen in der Oberliga hart erarbeitet und wollen es jetzt wissen.“

In der Partie liegt eine gewisse Brisanz, vor dem Spiel wurde auf beiden Seiten „viel gequatscht und viel provoziert“, erklärt Ventriglia, der davon ausgeht, dass seine Mannschaft ein „Hexenkessel“ erwartet.

Der VfL-Coach, der die Marler Mannschaft „in- und auswendig kennt“, hat seine Spieler bestmöglich vorbereitet. Ein Schlüssel zum Erfolg könnten taktische Aufschläge sein, um den Gastgeber gezielt nicht ins Spiel kommen zu lassen. Trotzdem bleibt der junge Telstar-Trainer realistisch: „Auf dem Papier ist Marl natürlich besser, wir rechnen uns nicht viel aus, sondern schauen einfach was geht.“

Frauen-Regionalliga

Für das noch erfolglose Schlusslicht aus Bochum geht es am Wochenende gegen den Viertplatzierten Alemannia Aachen II (So., 17 Uhr, Aachen). Der aus dem Urlaub zurückgekehrte Telstar-Trainer Franz Ovelhey hat Respekt vor Aachen: „Das ist eine sehr gute Mannschaft mit viel Erfahrung. Die Aachener haben vor allem durch die Universität immer wieder die Möglichkeit, sehr gute Spielerinnen für sich zu gewinnen.“ Nach dem verlorenen Spiel gegen Herne in fünf Sätzen, in dem die Frauen in zumindest zwei Sätzen demonstrierten, dass sie Volleyball spielen können, hofft Ovelhey, dass die Frauen das Positive aus dem Spiel mitnehmen werden.

Die Spielerinnen haben sich laut Ovelhey auch ohne ihren Trainer in der vergangenen Woche intensiv auf das Spiel vorbereitet und blicken optimistisch auf den Gegner. „An der Einstellung und dem Willen meiner Mannschaft gibt es nichts zu mäkeln, wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis, um auch im Kopf freier aufspielen zu können“, erklärt der Trainer ungebrochen optimistisch.

Nikoaj Spiegel


Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. November 2011 )
 
Sechste Niederlage für Telstar

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WAZ, Nicolaj Spiegel

VfL Telstar Bochum - SG FdG Herne 2:3

Auch im sechsten Volleyball-Regionalligaspiel bleibt dem VfL Telstar der Erfolg verwehrt. Gegen die SG FdG Herne unterlag der VfL in fünf Sätzen, von denen zumindest zwei zeigten, dass Telstar durchaus in der Lage sein kann, ansehnlichen Volleyball zu spielen. In den ersten beiden Sätzen gelang kein optimaler Start. Männer-Trainer Nicola Ventriglia, der den verhinderten Franz Ovelhey vertrat: „Den Frauen hat die Verunsicherung der vergangenen Spiele einfach noch in den Knochen gesteckt.“ Im dritten Satz zeigte der VfL dann Willen und schaffte nach einem Rückstand von 17:20 den Satzgewinn mit 25:23. Auch der vierte Satz war ein Krimi. Die Bochumerinnen bewiesen gegen die stark spielenden Herner jedoch Nervenstärke und konnten den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.

Im fünften Satz spielte Bochum nur bis zum 5:5 gut mit, danach zog Herne davon. „Der letzte Satz ist fast beispielhaft für die anderen Partien der Frauen. Sie spielten bis zur Mitte des Satzes gut mit und dann brachen sie ein“, erklärte Ventriglia ratlos. Für ihn ist das Potenzial, um in der Regionalliga zu bestehen, vorhanden, es würden nur die nötigen Automatismen, eine klare Aufgabenverteilung und das nötige Selbstvertrauen fehlen. „Der Knoten muss jetzt mal platzen, denn nur durch einen Sieg bekommen sie das nötige Selbstvertrauen“, erklärte Ovelheys Vertreter. Die Aufgaben für das punktlose Schlusslicht Telstar aber werden nicht einfacher, dass nächste Spiel geht gegen den Viertplatzierten, Alemannia Aachen.


Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. November 2011 )
 
Telstar-Herren landen den ersten Saisonsieg
Foto: Monika Kirsch
Foto: Monika Kirsch

FCJ Köln - VfL Telstar Bochum 3:0

Auch im fünften Regionalligaspiel können die Frauen des VfL Telstar ihre Negativserie nicht beenden. Die deutliche Niederlage in drei Sätzen gegen den FCJ Köln lässt den VfL noch weiter im Abseits stehen und vergrößert den Erfolgsdruck auf Trainer Franz Ovelhey und die Spielerinnen. Der erste Satz ging deutlich mit 25:20 an Köln, im zweiten Satz steigerte sich Bochum, unterlag aber denkbar knapp mit 22:25.

Wie in den Spielen zuvor, gelang es nicht die anfänglich passable Leistung fortzuführen. Im dritten Durchgang erfolgte von Bochum nur noch leichte Gegenwehr, und der Satz ging mit 25:13 an die Gegner. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen gut mitgespielt“, erklärte Spielführerin Anja de West, die wie ihr Trainer nicht den Glauben daran verloren hat, in dieser Saison noch mal punkten zu können. „Ein paar Lichtblicke“, so de West, hätten sich in dem Spiel durchaus gezeigt und man sei optimistisch, gegen den nächsten Gegner aus Herne zu bestehen. Fraglich ist, ob die Durchhalteparolen seitens des Trainers und der Spielerinnen zum gewünschten Erfolg führen. Das Tabellenschlusslicht aus Bochum ist mit null Punkten weit abgeschlagen, und der Klassenerhalt erscheint nach den bisher präsentierten Leistungen mehr als fraglich.

SV BW Aasee - VfL Telstar Bochum 1:3

Im dritten Oberligaspiel der Telstar-Herren gelang der erste Erfolg der Saison. Die Bochumer reisten extra früh an, um sich vor dem Spiel zu akklimatisieren. Die kalten Temperaturen in der Münsteraner Halle machten dies jedoch unmöglich.

Der erste Satz ging nach dem frostigen Aufwärmen dann auch deutlich an die Heimmannschaft. „Im ersten Satz waren wir einfach noch nicht voll angekommen“, erklärte Telstar-Trainer Nicola Ventriglia. Nach dem „verschenkten“ ersten Satz, gelang jedoch die Wende im zweiten Durchgang. Die anfänglichen Fehler wurden abgestellt und man dominierte den Gegner. „Im dritten und vierten Satz entwickelte sich aber ein Krimi“, erklärte Ventriglia. Aasee zeigte sich auf Augenhöhe und lieferte ein starkes Spiel.

Beim Stande von 24:23 in Satz drei und vier bewies der VfL-Coach ein glückliches Händchen und wechselte den zwei Meter großen Mittelblock Daniel Murrenhoff ein, der einen starken Block stellte und Aasee die Möglichkeit zum Ausgleich verwehrte. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben umgesetzt. Ich bin vollkommen zufrieden“, erklärte Ventriglia.


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. Oktober 2011 )
 
Telstar gibt sich ungebrochen kämpferisch

Bochum, 20.10.2011, Nikolaj Spiegel

Die Hürden werden für das noch sieglose Regionalliga-Schlusslicht VfL Telstar Bochum nicht niedriger. Am Samstag gastieren die Bochumerinnen beim frischgebackenen Westdeutschen Pokalsieger FCJ Köln (18 Uhr).

VfL-Trainer Franz Ovelhey ist sich der Stärken seines Gegners bewusst und geht von einer schweren Partie aus. Weil nach der letzten Saison einige Stammspielerinnen den VfL verließen, stellt sich die Situation besonders schwer dar: Die Abstimmung im Team und das Vertrauen untereinander müssen neu aufgebaut werden. Um das zu erreichen, „bedarf es Zeit“, betont die Außenangreiferin Esther Mertens, die ganz darauf vertraut, dass ihre Mannschaft noch die Kurve bekommt. Viel Zeit bleibt Telstar dafür jedoch nicht, denn jede Niederlage bringt den VfL weiter weg vom angestrebten Klassenerhalt. Aufgeben ist für Ovelhey indes keine Option. „Mein Wille und der Wille der Mannschaft sind ungebrochen, wir wollen in der Regionalliga bleiben“, sagt er kämpferisch.


 
Ventriglia hofft auf die ersten Punkte

Bochum, 20.10.2011, Nikolaj Spiegel

„Aasee ist ein Gegner auf Augenhöhe“, sagt Telstar-Trainer Nicola Ventriglia zuversichtlich. In der kommenden Oberligapartie (Sa., 19 Uhr, Münster) will der bislang noch sieglose Aufsteiger an die Leistung der knappen Niederlage gegen Hörde anknüpfen. Es ist jedoch Vorsicht geboten, erklärt Ventriglia, denn das zahlenmäßig kleine Aufgebot der Münsteraner sei „gespickt mit erfahrenen Spielern“.

Personell wird der junge Trainer wieder mehr Optionen haben, denn Diagonalspieler Patrick Bonner, der wegen seiner Bandscheibenprobleme zuletzt nicht spielen konnte, trainiert wieder, sein Einsatz am Wochenende ist wahrscheinlich. Auch Außenangreifer Andreas Ibold steht bereit, er hat seine Handverletzung auskuriert. Nur der Einsatz von Leistungsträger Kevin Bär ist noch unsicher. Ventriglia sieht der Partie dennoch optimistisch entgegen und hofft auf das erste Erfolgserlebnis: „Wir sind topmotiviert und wollen jetzt unsere ersten Punkte holen.“


Letzte Aktualisierung ( Freitag, 21. Oktober 2011 )
 
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